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Geschichte des Ortsvereins

2017 - 2018 Rampenbau

Ein langer Wunsch geht in Erfüllung. Die unteren Unterrichtsräume, welche auch für unsere Sozialarbeit zur Verfügung stehen können nun barrierefrei erreicht werden. Hierzu wurde nach dem Ottenauer-Model durch die Stadt Gaggenau und der Feuerwehr Gaggenau Abteilung Ottenau mit dem DRK-Ottenau e.V. die entsprechenden Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Hier gehts zum Pressebereicht

2014

Beim Neujahrsempfang der Stadt Gaggenau erhält der DRK Ortsverein Gaggenau-Ottenau für seine Gruppe "Notfallhilfe" den Bürgerpreis 2014. Mit dem Bürgerpreis werden hervorragende ehrenamtliche Verdienste unter anderem im sozialen und zwischenmenschlichen Bereich gewürdigt.

2010

Für die Notfallhilfe wird ein eigenes Fahrzeug in Betrieb genommen. Ein Toyota RAV 4 (RA-RK 5949) steht in Zukunft den freiwilligen Helfern der Notfallhilfe für ihre Einsätze zur Verfügung. Dieser Gebrauchtwagen wurde größtenteils durch eigene Helfer zum Einsatzfahrzeug ausgebaut. Ca. 150 Stunden haben die Helfer dafür benötigt.

2009

Der DRK-Ortsverein startet zum 01.02.2009 mit der Testphase in der neuen Sparte Notfallhilfe. Damit wollen die Helferinnen und Helfer in Ihrem Einatzgebiet die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, speziell bei längeren Anfahrtszeiten, verkürzen.

2008

Ein neuer Mercedes-Benz Sprinter 315CDI (RA-RK 5911) wird in den Dienst gestellt. Als Einsatzleitwagen 1 (ELW1) löst er den VW-Bus (RA-RK 49) ab. Beim Ausbau des Fahrzeuges waren eigene Helfer tatkräftig am Werk. Nach ca. einem halben Jahr konnte das Fahrzeug in Betrieb gehen.


Der VW-Bus wurde an einen anderen DRK Ortsverein verkauft. 

75 Jahre DRK-Ottenau (2007)

Am 12. Mai findet in der Merkurhalle ein großer Ehrungsabend anlässlich des 75-jährigen Bestehens statt. Aus den Anfängen der Gründerväter der ersten Stunde ist ein fester Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft in Ottenau und eine tragende Säule im DRK-Kreisverband Rastatt geworden.  

2007

seit  Januar 2007 trainieren die „Grips-Kids“, Kinder von der zweiten bis vierten Schulklasse ihr Gedächtnis und ihre Konzertrationsfähigkeit.

2005

Ein weiteres Angebot startete dann im   März 2005: die  Spiel und Kontaktgruppe für Kleinkinder zwischen zwölf und 18 Monaten.  Seit September 2005 gibt es einmal wöchentlich den  Nordic-Walking-Treff. 

2004

Im Jahr 2004 wurde der erste Defibrillator  vom scheidenden Vorsitzenden Roland Schaaf an die Bereitschaftsleitung übergeben. Dazu wurden im gleichen Jahr 19 aktive Frauen und Männer vorm Rettungsassistenten Frank Mayer mit der Ausbildung Reanimation und Frühdefibrillation ausgebildet. Mittlerweile  sind 35 Aktive geschult.

2002

Bei einem „Tag der offenen Tür“ im Mai 2002 wurde das umgebaute und renovierte Depot offiziell übergeben. Beim DRK entstanden im Obergeschoss auf rund 160 Quadratmetern Fläche ein Schulungsraum für Fortbildungen und Vorträge, ein Büro sowie eine kleine Teeküche und ein Lagerraum.

2001

Am 20. Juli 2001 war es dann soweit. Das alte Dach wurde abgerissen und ein Satteldach wurde aufgestockt. Bereits nach fünf  Wochen war das Dach auf dem DRK-Teil wieder aufgeschlagen 180000 Mark an Investitionen wurden durch die Stadt eingesetzt, 100000 Mark erbrachten die Angehörigen von Rotem Kreuz und Feuerwehr in Form von Eigenleistungen.

Im September wurde das gefeiert mit dem „Dach-ist-dicht-Fest“. Mehr als 10 000 Arbeitsstunden  leisteten die  freiwilligen Helfern von Rotem Kreuz und Feuerwehr.

Stillstand ist Rückschritt – nach dieser Devise handelte der Bereich Sozialarbeit und erweiterte im Mai 2001 den Seniorensport um Wassergymnastik, die im Herz-Kreislauf-Zentrum in Gernsbach angeboten wird. Gedächtnistraining,  Seniorengymnastik für Junggebliebene sowie Osteoporose-Kurse gehören zu den festen Angeboten der Sozialarbeit unter Angelika Steimer.

2000

Seit  April 2000 verfügt die Bereitschaft über neue Einsatzkleidung. Der Kreisverband gründete die „Schnelle Einsatzgruppe“. Deren Mitglieder kommen bei größeren Schadensfällen zum Einsatz. Mehr als  zehn Aktive aus Ottenau haben sich der Gruppe angeschlossen.

In eine lange andauernde Geschichte kam endlich Bewegung: Das Depot sollte ein neues und dichtes Satteldach bekommen. Ende Februar waren Vertreter der führenden Parteien vor Ort  und machten sich ein Bild von dem maroden Flachdach bei Feuerwehr und DRK.  Am 13. Oktober 2000 kam seitens der Stadt Gaggenau  die Zusage, dass das Depot – das Zuhause von Feuerwehr und Rotem Kreuz – ein Satteldach erhalten soll. Treibende Kraft in Sachen Depot-Sanierung war der damalige Vorsitzende Roland Schaaf.

1990 Hilfskonvoi

1967 Übung

1949

Michael Schneible war es, der nach der Kriegszeit alte und junge DRK-Interessierte wieder zusammenführte. Die Wiedergründung erfolgte am 2. Juli 1949. Schneible übernahm wieder das Ruder im Ottenauer Roten Kreuz, Schriftwart wurde ein Mann, der im Verlauf seine s Lebens den Ortsverein prägen sollte: Karl Ulrich. Wie dünn es m die Ausrüstung gestellt war, zeigt die Tatsache , dass es bis 1952 dauerte, bis die Helfer mit Bereitschaftstaschen ausgestattet waren. Im gleich Jahr wurden das erste Zelt und vier Tornister angeschafft. In der ehemaligen Kochschule fand das DRK eine neue Bleibe.

Bereits 1956 wurde Karl Ulrich zum Kreisbereitschaftsführer berufen. Der „Sanitäter-Ulrich“ übernahm nach dem überraschenden Tod von Michael Schneible 1962 das Amt des ersten Vorsitzenden im Ortsverein Ottenau, das er bis 1976 inne hatte. Ihm folgte dann Karl Steimer bis 1986. Weitere Vorsitzende waren Klaus Merkel von 1986 bis 1999 und Roland Schaaf von 1999 – 2004.

Der erste Katastrophenanfänger versieht seit 1959 seinen Dienst und ist heut noch im Einsatz, ein Hinweis darauf, wie sorgsam die Rotkreuzler mit ihrer Ausrüstung umgehen. Die erste Blutspende fand am 1. Oktober 1962 statt, 163 Menschen wurden „zur Ader gelassen“. 1965 errangen die Aktiven erstmals den Kreismeister-Titel im Erste-Hilfe-Wettbewerb, diesem sollten noch weitere  Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene folgen. 1969 ging mit dem ersten eigenen Fahrzeug ein großer Wunsch in Erfüllung. Im selben Jahr wurde die Jugendgruppe gegründet.

Raumnot verschaffte dem Wunsch nach einem eigenen „Daheim“ Nachdruck. 1973 schließlich wurde mit dem Bau des Depots, dem gemeinsamen Domizil von Rotem Kreuz und Freiwilliger Feuerwehr, in der Rudolf-Harbig-Straße begonnen und am 22. Mai 1974  vom damaligen Oberbürgermeister Helmut Dahringer seiner Bestimmung übergeben.

Karl Ulrich zog sich 1976 als Vorsitzender zurück, für seine Verdienste im DRK wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Ihm folgte Karl Steimer nach. Neue Fahrzeuge, Katastrophenzelt, Funkmelder –die Mitglieder engagierten sich in der Folgezeit für die Anschaffungen, die sie  für ihren „Dienst am Nächsten“ brauchten. 1981 erhielt das Depot eine Anbau.

Seit 1990 engagieren sich die Mitglieder des DRK Ottenau für die Rumänien- und Ungarnhilfe des Kreisverbandes. Mit Konvois werden Hilfsgüter nach Deva und Vulcan in Rumänien und nach Czepel ein Stadtteil von Budapest in Ungarn transportiert, um dort der bedürftigen Bevölkerung zu helfen.

1932

Die Menschen im Jahr 1932 hatten andere Sorgen, als sich der Wohltätigkeit und dem Dienst am Nächsten zu widmen. Und dennoch trafen sich Gleichgesinnte am 12. Mai im „Strauß“ in Ottenau, um es den Nachbarorten Gernsbach und Gaggenau gleichzutun und eine freiwillige Sanitätskolonne zu gründen. Der damalige Ratschreiber Josef Hollerbach trieb die  Sache voran, „Paten“ waren die Kameraden aus Gernsbach, von denen die Ottenauer in der Anfangsphase mit Tragen und Sanitätsmaterial unterstützt wurden. Auch der damalige Bürgermeister Wilhelm Heck stand der Sache positiv gegenüber. Der Arzt Heinrich Kistenmacker übernahm die Ausbildung der Freiwilligen. Zwölf passive und 29 aktive Mitglieder fanden sich bei er Gründungsversammlung, der erste Vorsitzende des neuen Vereins war Manfred Schneible, sein Vertreter Josef Hollerbach. Bereits nach wenigen Tagen kamen weitere 55 passive und  sieben aktive Mitglieder hinzu – der Rot-Kreuz-Gedanke unter dem Leitmotiv „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ hatte in Ottenau Fuß gefasst und ist dort bis heute in einer aktiven und agilen Gemeinschaft fest verwurzelt.

Woran es fehlte, war das Geld. Aber da zeigten sich die Rotkreuzler erfindungsreich, bastelten eigene Transparente und machten bei Märschen durch den Ort auf den ersten „Rot-Kreuz-Tag“ aufmerksam – mit dem Erlös konnte das erste Verbandsmaterial angeschafft werden. Bereits im ersten Jahr des Bestehens macht die junge Gruppe mit einer beachtlichen Prüfungsleistung auf sich aufmerksam. Für die „Identität“ beschaffte Mützenmacher Bernhard Steimer die ersten Dienstmützen, und Schneidermeister Friedrich Seiler stiftete zwei Fahnen –dafür war er ein Jahr lang vom Vereinsbeitrag befreit, so ist es der Chronik zu entnehmen.

Schon 1935 wurde eine Frauengemeinschaft gegründet.

Was darauf folgte, war die schwierige- Auf- und Ausbauphase, zur Finanzierung der Ausrüstung trugen Theaterabende und Gartenfeste bei. Mit dem Kriegsausbruch kam dann das Vereinsleben zum Erliegen.